Rundbrief Dezember 2017

Liebe Freunde und Freundinnen des Pfalztheaters,

 

Obacht! Dieser Brief hat es in sich! Warum? Das kommt jetzt:

Die Freunde des Pfalztheaters feiern im nächsten Jahr ihr 50. Jubiläum. Seit Monaten schon rauchen die Köpfe des Vorstands, um alles für die Geburtstagsgala zu richten. So langsam lichtet sich das Chaos, strukturieren sich die verschiedenen Baustellen. Wir rechnen aber damit, dass sich kurz vor knapp noch einmal Hektik breit macht. Alles andere wäre nicht normal.

Die Geburtstagsgala zu unserem 50. Jubiläum findet am Sonntag, 18. Februar, um 18 Uhr im Großen Haus statt. Das komplette Pfalztheater ist auf den Beinen, um unser 50-Jähriges zu inszenieren: das Musiktheater, das Schauspielensemble, die Tanz-Compagnie, das Orchester des Pfalztheaters, der Chor, der Extra-Chor und der Kinder-Chor. Daneben sind als Gäste Susan Maclean und Carlos Morena dabei sowie Vanden Plas mit Sänger Andy Kuntz. Die Moderation wird Astrid Vosberg übernehmen, in deren Hände wir auch die künstlerische Gesamtleitung für die Gala gelegt haben.

So und nun müssen Sie sich sputen: Sichern Sie sich die Karten, denn der Kartenvorverkauf läuft für Sie als Mitglieder unseres Vereins exklusiv ab sofort. Ein besonderes Geschenk macht uns das Pfalztheater zu unserem 50.: Pro Eintrittskarte für die Gala gibt es ein Gratis-Ticket für die Oper „El Gato Montès“ (Aufführung am 9. Juni) des Spaniers Manuel Penella dazu. Diese Oper wird in der aktuellen Spielzeit von unserem Freundeskreis gefördert. Bitte daran denken: An der Theaterkasse benötigen Sie Ihren Mitgliedsausweis.

Nun müssen Sie nicht denken, dass wir ob der Geburtstagsgala das reguläre Programm, die „normalen“ Veranstaltungen für Sie, liebe Freunde und Freundinnen des Pfalztheaters, vergessen oder absagen würden. Nein. Das läuft alles wie gehabt.

Der nächste „Talk unter Freunden“ steht am Montag, 29. Januar, 19.30 Uhr, in der Lounge der Freunde des Pfalztheaters an. Angelehnt an das Spielzeitmotto „Wertvoll!“ wollen wir die Frage nach Gut und Böse stellen: „Engel, Bengel, Schurken und Kriminelle“. Was veranlasst uns gut oder böse zu sein? Sind wir alle beides?

Am Sonntag, 21. Januar, 14.30 Uhr (Einlass 13.45 Uhr), im Foyer des Pfalztheaters, tritt exklusiv beim Musikcafé für den Freundeskreis und bei freiem Eintritt das Akustik-Quartett „The Bohemians“ auf. Dahinter verbirgt sich Musikdramaturg Elias Glatzle, der beweist, dass er nicht nur theoretisch von Musik eine Ahnung hat, sondern selbst ein leidenschaftlicher Musiker und Sänger ist. Mit drei Musikfreunden spielt er Klassiker der Unterhaltungsmusik von den 30er Jahren bis heute.

Das zweite Musikcafé im neuen Jahr bestreitet Günther Fingerle am Sonntag, 25. März, 14.30 Uhr. „Du hast den Farbfilm vergessen (mein Michael)!“, lautet der Titel nach dem legendären DDR-Hit von Nina Hagen. Fingerle und Oliver Burka unternehmen eine humorvolle Schlagerreise von Ost nach West – am Klavier begleitet von Victor Portnoy.

Kommen wir zu den Probenbesuchen:

  • Samstag, 13.01.2018, 10.00 Uhr: „Macbeth“ (Tragödie von William Shakespeare; Inszenierung: Harald Demmer)
  • Donnerstag, 01.02.2018, 18.00 Uhr: „La Cenerentola“ (Komische Oper von Gioacchino Rossini; Musikalische Leitung: Anton Legkii, Inszenierung: Urs Häberli)
  • Dienstag, 20.03.2018, 18.00 Uhr: „The Rake’s Progress“ – „Das Leben eines Wüstlings“ (Oper von Igor Strawinsky; Musikalische Leitung: Uwe Sandner, Inszenierung: Tilman Gersch)
  • Samstag, 28.04.2018, 10.00 Uhr: „Sweeney Todd“ (Musical von Stephen Sondheim; Musikalische Leitung: Uwe Sandner, Inszenierung: Axel Stöcker)
  • Samstag, 19.05.2018, 10.00 Uhr: „El Gato Montés“ – „Die Wildkatze“ (Oper von Manuel Penella; Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo, Inszenierung: Alfonso Romero Mora)

So. Und wenn wir auf den Kalender schauen, dann wissen wir spätestens jetzt: Weihnachten steht vor der Tür. Kurt Tucholsky hat gesagt: „Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern.“ Das ist dann doch zu einfach, meine ich, wenngleich viele Menschen heute erschreckenderweise nicht mehr wissen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern. Die machen das eher so, wie Tucholsky es sich vorgestellt hat.

Ich wünschen Ihnen allen einen stressfreien, besinnlichen Advent und eine frohe Weihnacht. Der erste Weihnachtsfeiertag darf abends gerne im Pfalztheater verbracht werden (siehe Beiblatt!).

Für Silvester und das neue Jahr wünsche ich Ihnen frei nach Fontane „glückliche Sterne und guten Punsch“.

Der Vorstand der Freunde des Pfalztheaters freut sich auf nette Begegnungen mit Ihnen im kommenden Jahr. Bleiben Sie uns gewogen und empfehlen Sie uns in Ihrem Bekanntenkreis weiter!

 

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Marita Gies