Rundbriefe

Rundbrief Dezember 2016

By 1. Dezember 2016 No Comments

Liebe Freunde und Freundinnen des Pfalztheaters,

und zack – ist das Jahr zu Ende. Naja, fast. Aber Sie, liebe Mitglieder, sollen 2016 nicht beenden, ohne vorher noch einmal von uns gehört zu haben. Denn es gibt bereits Termine zum Vormerken für den neuen Kalender.

Doch lassen Sie mich zunächst einmal Danke sagen für Ihre Unterstützung. Denn auch dank Ihrer Hilfe hat das Jugendabo in dieser Saison einen fulminanten Start hingelegt: 360 Jugendliche nehmen das Angebot wahr, das wir sponsern. Unser Vorsitzender Michael Krauß hat sich sehr darüber gefreut, denn so viele waren es noch nie.

Mit unserer Benefiz-Gala gehen wir wieder einmal einen neuen Weg. Damit es Ihnen und uns nicht langweilig wird, werden Sie am Samstag, 18. März, 19.30 Uhr, unter anderem Melodien hören, die Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben. „Alles nur ein Spiel“ lautet der Gala-Titel, unter dem das Orchester des Pfalztheaters Musik aus Filmen, Musicals und Videogames (!) intoniert. Sollten Sie kein Computerspiel-Zocker sein: Sie werden staunen, welche sinfonischen Perlen den Spielen unterlegt sind. Der Benefiz-Zweck der Gala ist für die spartenübergreifende Produktion „The Tempest“ (Shakespeare und Purcell) bestimmt. Der Vorverkauf für die Karten läuft ab sofort. Übrigens: Zum „Sturm“ hat uns das Theater ein „Intensivpaket“ angeboten, zu dem eine Präsentation des Konzeptes, ein Werkstättenbesuch, eine Orchesterprobe und mehr gehören sollen. Das wird ab April sein.

Am Programm der Gala basteln wir noch, an den Gästen für unseren nächsten „Talk unter Freunden“ebenfalls. Am Montag, 16. Januar, 19 Uhr, werden wir im Foyer der Freunde das Thema freiwillige Leistungen – oder konkreter: Kulturfinanzierung – fortsetzen. „Kulturfinanzierung – Mit dem Rücken zur Wand?“ lautet die Überschrift.

Für das Musikcafé im Mittleren Foyer gibt es bereits zwei Termine im neuen Jahr: an den beiden Sonntagen, 5. Februar und 26. März, um 14.30 Uhr (Einlass ab 13.45 Uhr). Chefdramaturg Andreas Bronkalla, der uns im Übrigen stets ein zuverlässiger Begleiter ist, feilt noch an dem Programm.

Unsere neue Reihe „FreundInnen außer Haus“ wird ebenfalls fortgesetzt. Bassbariton Wieland Satter wird uns zu einer „Kaffee-Kantate von J.S. Bach“ in die Kaffeerösterei, Steinstraße, mitnehmen. Am Sonntag, 9. April, um 14.30 Uhr wird das sein. Mitbringen wird Satter die Dresdner Musiker Miriam Sabba, Sopran, und Jan Michael Horstmann, Cembalo.

Kommen wir zu den Probenbesuchen:

Sie gehen am Samstag, 28. Januar, 11 Uhr, weiter. Und zwar im Großen Haus mit Bizets „Perlenfischer“, die Intendant Urs Häberli inszeniert. Am Samstag, 4. März, um 10 Uhr werden wir im ebenfalls im Großen Haus eine Probe des Musicals „Anatevka“ besuchen. Es inszeniert Anatol Preissler. Es folgt am Dienstag, 11. April, 19 Uhr, im Großen Haus ein Probenbesuch der Oper „Neda – Der Ruf“ von Nader Mashayekhi, die von Holger Müller-Brandes inszeniert wird. Am Dienstag, 30. Mai, 18 Uhr, Großes Haus, steht dann ein Probenbesuch bei „The Tempest“ an. Einlass ins Haus ist jeweils 30 Minuten früher. 15 Minuten vor Probenbeginn wird die Dramaturgie in die Stücke und die Probensituation einführen.

Fortgesetzt wird natürlich die Reihe der Kammerkonzerte „6 mal um 11“, die ebenfalls vom Freundeskreis gefördert wird. Das dritte Kammerkonzert „Piazolla!“ findet am Sonntag, 15. Januar, statt. Werke von Astor Piazolla spielen Laura Weiß (Flöte), Caroline Busser (Violoncello) und Harald Pfeil (Gitarre). „4+4=Oktett“ heißt es am Sonntag, 26. Februar; gespielt werden Schubert, Schostakowitsch und Mendelssohn-Bartholdy. Das 5. Kammerkonzert am Sonntag, 14. Mai, ist überschrieben mit „Wind, Harp, Mallets“. Alle Kammerkonzerte finden auf der Werkstattbühne statt und beginnen natürlich um 11 Uhr.

Auf ein Ereignis außerhalb des Pfalztheaters möchte ich Sie noch hinweisen: In der Fruchthalle findet am Samstag, 21. Januar, ab 20 Uhr der erste Kaiserslauterer Kultur- und Presseball „Ein Himmel voller Geigen“ statt. Es handelt sich um eine Benefiz-Veranstaltung des städtischen Kulturreferats mit der Tageszeitung DIE RHEINPFALZ aus Anlass des 40. Jubiläums der Emmerich-Smola-Musikschule und der Ehrung der „Sportler des Jahres“ durch die RHEINPFALZ. Den unterhaltsamen Abend mit Musikern und Tänzern der Musikschule und der Sandy-Showband moderiert Stefanie Tücking. Der Reinerlös kommt dem Förderverein der Emmerich-Smola-Musikschule und Musikakademie zugute. Der Vorverkauf läuft.

Zum Ende des letzten Rundbriefs in diesem Jahr ist es dem Vorstand mit Michael Krauß ein Bedürfnis, Ihnen allen zu danken. Ohne Sie, liebe Freunde und Freundinnen, liefe nichts! Das gilt in besonderem Maße unseren Firmen-Mitgliedern, die uns sehr unterstützen. Seien Sie alle uns auch im neuen Jahr gewogen.

Vor kurzem habe ich im Fernsehen eine Straßenumfrage gesehen. Da wurden die Besucher eines  Weihnachtsmarkts gefragt, warum wir Weihnachten feiern. Mit offenem Mund saß ich vor dem Fernseher und hörte die Antworten, die überwiegend aus „keine Ahnung“ bestanden. Vielleicht war das früher auch nicht anders, denn Kurt Tucholsky hat gesagt: „Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern.“ Wenn Sie wissen, warum wir Weihnachten feiern – und davon gehe ich aus – wünsche ich Ihnen besinnliche, ruhige Feiertage und ein gutes neues Jahr voller Zufriedenheit.

Ihre
Marita Gies