Rundbriefe

Rundbrief Februar 2018

By 28. Februar 2018 No Comments

Liebe Freunde und Freundinnen des Pfalztheaters,

wir wollen uns ja nicht selbst loben, aber Sie haben es ja auch schon getan und wir stimmen Ihnen natürlich völlig zu: Unsere Jubiläumsgala war toll! Die monatelange Arbeit hat sich gelohnt, denn die Gala zu unserem 50. hat Ihnen (und uns) gefallen. Wir haben alles gegeben, hatten zum Glück sehr engagierte und hoch professionelle Menschen an unserer Seite, die sich genauso ins Zeug gelegt haben. Ihnen allen danken wir aufrichtig! Das hätten wir alleine nicht geschafft!

Sie wissen schon, dass wir neben unserem Logo auch unseren Internetauftritt erneuert haben. Dort finden Sie künftig alle Termine sowie alles Wissenswerte über unseren Verein von der Satzung bis hin zum Beitrittsformular. Die Adresse unserer Homepage lautet wie gehabt: www.freunde-pfalztheater.de Und wenn wir schon beim Internet sind: Die Freunde des Pfalztheaters sind auf der sozialen Plattform Facebook ebenfalls vertreten.

Machen wir mit den Probenbesuchen weiter:

  • Dienstag, 20. März, 18 Uhr: „The Rake’s Progress – Das Leben eines Wüstlings“
    (Oper von Igor Strawinsky; Musikalische Leitung: Uwe Sandner; Inszenierung: Tilman Gersch)
  • Samstag, 28. April, 10.30 Uhr: „Sweeney Todd“
    (Musical von Stephen Sondheim; Musikalische Leitung: Uwe Sandner; Inszenierung: Axel Stöcker)
  • Samstag, 19. Mai, 10 Uhr: „El Gato Montés – Die Wildkatze“
    (Oper von Manuel Penella; Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo; Inszenierung: Alfonso Romero Mora)

Daran erinnern möchte ich Sie, dass der exklusive Vorverkauf für Sie, liebe Freunde und Freundinnen des Pfalztheaters, für „Die Wildkatze“ bereits läuft. Die Eintrittskarte zur Jubiläumsgala gilt gleichzeitig für einen Besuch der spanischen Oper am 9. Juni. Sie müssen bei der Reservierung lediglich das Gala-Ticket und Ihren Mitgliedsausweis vorzeigen. Das Pfalztheater hat uns zudem darauf hingewiesen, dass die Opernkarten für den 9. Juni bis aller-, allerspätestens 31. März abgeholt werden müssen. Bitte vergessen Sie das nicht, sonst landen Ihre Karten im Freiverkauf!

Unser nächster „Talk unter Freunden“ steht am Montag, 23. April, 19 Uhr, in der Lounge des Pfalztheaters an. Mit dem Thema „Wie brotlos ist die Kunst?“ wollen wir uns den freischaffenden Künstlern zuwenden. Können Schauspieler in Fernsehen, Kino oder Theater von ihren Einkommen leben? Brauchen Bildhauer, Maler, Dichter, Sänger oder Tänzer zusätzlich einen Brotberuf, um sich und ihre Familie ernähren zu können? Warum werden Künstler schlechter bezahlt als beispielsweise Handwerker? Ist es mit den Künstlern wie mit der Kultur insgesamt: Wir brauchen sie „nur“ zur Unterhaltung, zum Zeitvertreib, zum Spaß und deshalb darf das nicht viel kosten?

Das nächste „Musikcafé“ wird von Günther Fingerle und Oliver Burkia am Sonntag, 22. April, 14.30 Uhr, bestritten: „Du hast den Farbfilm vergessen (mein Michael)!“ Die beiden begeben sich auf eine humorvolle Schlagerreise von Ost nach West – am Klavier begleitet von Victor Portnoy. Einlass ab 13.45 Uhr.

Bis zu 20 Mal im Jahr gastiert das Pfalztheater im Ludwigshafener Pfalzbau. Jetzt kommt der Intendant Tilman Gersch zum ersten Mal nach Kaiserslautern. Er inszeniert „The Rake’s Progress – Das Leben eines Wüstlings“. Zur Premiere der Oper am 24. März hat das Pfalztheater zusammen mit der RHEINPFALZ wieder einen Operntreff organisiert, bei dem Frank Pommer, Leiter des RHEINPFALZ-Ressorts Kultur, mit Tilman Gersch spricht.

Darauf hinweisen möchte ich Sie ferner auf unsere Mitgliederversammlung am Freitag, 23. März, auf der Werkstattbühne. Wie immer stellt uns die Theaterleitung an diesem Abend den neuen Spielplan vor. Die Einladung mit Tagesordnung liegt bei.

Und noch etwas möchte ich Ihnen im Namen des gesamten Vereinsvorstands ans Herz legen: Wenn Sie den Freunden des Pfalztheaters als Einzelmitglied angehören, dann stocken Sie die Mitgliedschaft doch auf eine Familien- oder Paarmitgliedschaft auf. Das kostet Sie 20 Euro im Jahr mehr und dann profitieren nicht nur Sie, sondern ihre ganze Familie von allen Vorzügen einer Mitgliedschaft.  Und 20 Euro aufs Jahr sind ja nun auch kein Vermögen! Ich hoffe, Sie sehen das genauso, dann wären wir uns nämlich einig!

Ein Tipp noch für die ganz Interessierten: Das Zentralarchiv des Bezirksverbands Pfalz in der Kanalstraße hat umfangreiche Materialien zur Geschichte und zu den Akteuren des Pfalztheaters gesammelt. Der Bestand umfasst insbesondere Fotos, Plakate und Programmhefte ab etwa 1949, aber auch Spielzeit- und Presseberichte sowie Lebensläufe und Engagements zahlreicher Künstler. Seit dem letzten Jahr verwahrt das Zentralarchiv außerdem Tonbandmitschnitte von Aufführungen aus den 1960er und 70er Jahren. Sie wurden von Leonhard Mages, dem Mitbegründer der „Freunde des Pfalztheaters“, mitgeschnitten und von seiner Enkelin Brigitte Mages leihweise zur Verfügung gestellt.

Lassen Sie sich nicht von der Erkältungswelle umhauen – falls Sie nicht schon darnieder gelegen haben. Der Schauspieler Günter Strack soll einmal gesagt haben: „Die meisten Kranken gehen zum Arzt, die Erkälteten ins Theater.“ So oder so: Wir sehen uns!

Es grüßt Sie herzlich und bisher ansteckungsfrei

Ihre Marita Gies